Was für ein Comeback im Ahauser Stadion. Der SV Eintracht Ahaus bezwang den FSC Rheda nach einem 0:2 Rückstand noch mit 3:2 und entschied damit ein intensives Spitzenspiel in der Westfalenliga für sich. Wie schon im Hinspiel, das 2:2 endete, begegneten sich beide Teams auf Augenhöhe. Dieses Mal behielt jedoch die Eintracht die Oberhand.
Vor 70 Zuschauern erwischten die Gäste den besseren Start. Luis Sievers brachte den FSC früh mit 1:0 in Führung. In der 32. Minute erhöhte Martin Aciz sogar auf 2:0 für Rheda. Die Gäste wirkten zu diesem Zeitpunkt abgeklärt und hatten die Partie scheinbar im Griff.
Doch nach dem Seitenwechsel zeigte Ahaus ein anderes Gesicht. In der 48. Minute verwandelte Christopher Behrendt einen Strafstoß sicher zum 1:2 Anschlusstreffer. Nur elf Minuten später war es erneut Behrendt, der mit seinem zweiten Treffer des Tages den Ausgleich zum 2:2 erzielte. Die Partie war nun wieder völlig offen und die Eintracht gewann zunehmend an Selbstvertrauen.
Trainer Daniel Tatti und Frank Wegener reagierten im Verlauf der zweiten Hälfte mit personellen Wechseln und setzten frische Impulse. Ahaus blieb dran und wurde für seinen Einsatz belohnt. In der Schlussphase gelang schließlich der umjubelte Siegtreffer zum 3:2. Rheda hatte eine komfortable Führung aus der Hand gegeben und musste die Heimreise ohne Punkte antreten.
Trotz des Erfolges bleibt die Defensive ein Thema, denn bereits 36 Gegentore stehen nun zu Buche. Dennoch war der achte Saisonsieg ein wichtiges Signal. Mit 27 Punkten ist Ahaus nun punktgleich mit Rheda, liegt jedoch aufgrund des Torverhältnisses auf Rang fünf.
Am kommenden Sonntag wartet die nächste Herausforderung. Dann gastiert der SV Eintracht Ahaus beim FC Preußen Espelkamp, während der FSC Rheda zeitgleich die SV Mesum empfängt.